

Geschichte
Der Markt Muggendorf wurde bereits 1248/49
urkundlich erwähnt und gelangte damals als "Zubehör" zur Burg Neideck. Die erste
urkundliche Erwähnung unserer Kirche findet sich in der Erburkunde von Gottfried
I. im Jahr 1308. Bis 1347 besaßen
die Schlüsselberger das Patronatsrecht. 1507/08 verkaufte Georg von Streitberg
seinen Landbesitz an den Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth. Dadurch
wurde in der Reformationzeit Muggendorf evangelisch. 1632 brannte die Kirche
nieder. In der Folgezeit wurde die Kirche
in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut. Die Beschreibung der Laurentiuskirche wurde von Professor Dr.
Peter Poscharsky erstellt, ist über St. Laurentiuskirche
zu finden.
Die Kirchenruine „Heiliger Bühl“, zwischen Engelhardsberg und Wölm gelegen, dürfte das früheste Zeugnis der christlichen Geschichte im Bereich Muggendorf sein. Sein Gründungsdatum ist nicht bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1507/08 durch den Verkauf des Georg von Streitberg an den Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth. Am Bartholomäustag, dem 24. August wurde die St. Georgskirche am Heiligen Bühl einst geweiht. Deshalb feiert die Kirchengemeinde bis heute am 24. August bzw. dem darauf folgenden Sonntag das Kirchweihfest mit einem Gottesdienst in der Ruinenkirche zum "Heiligen Bühl".
Seit 1849 ist Muggendorf Sitz des Dekans. Zum Dekanatsbezirk gehörten die Kirchengemeinden Aufseß, Brunn, Hetzelsdorf, Kirchahorn, Heiligenstadt mit Siegritz, Muggendorf, Streitberg, Unterleinleiter, Wannbach und Wüstenstein. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirchengemeinde Ebermannstadt gegründet. Seit 1972 kamen die beiden Kirchengemeinden St. Johannis und Christuskirche in Forchheim zum Dekanatsbezirk.